Ganz unten: Zu Besuch bei der RTL-Erfolgsshow “Das Supertalent” « Stefan Niggemeier
stefan-niggemeier.deEs ist nicht zu glauben: Dieses Gestolpere ist die Aufzeichnung einer der erfolgreichsten Sendungen des deutschen Marktführers RTL, hergestellt von einer der größten Produktionsfirmen, inszeniert vom Star-Regisseur Volker Weicker.
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Wolfgang Blau: Auch das schärfste Urheberrecht würde den Verlagen nicht helfen « Stefan Niggemeier
stefan-niggemeier.deAuch das schärfste und rigideste Urheberrecht würde nicht verhindern können, dass die Verlagslandschaft in den nächsten Jahren weiter aus den Angeln gehoben wird. Wer glaubt, die letzten zehn Jahre seien transfomativ und herausfordernd gewesen, sollte sich darauf einstellen, dass mit der jetzt einsetzenden Nutzungsverlagerung ins mobile Netz noch viel dramatischere Entwicklungen, Umsatz– und Auflageneinbußen bevorstehen als in den letzten Jahren.
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Hurra: Urheberrecht im Internet verbessert!
stefan-niggemeier.deDas ist etwa, als müssten die Gelben Seiten den Unternehmen dafür zahlen, dass sie ihre Informationen aufnehmen dürfen. Als müsste der Busfahrer dem Kirmesbetreiber Geld dafür geben, dass er die Kunden zu ihm bringt. Dem Vorhaben fehlt jede innere Logik.
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Kein schöner Lanz « Stefan Niggemeier
stefan-niggemeier.deDas Schlimmste an alldem ist die Ahnung, dass Lanz alles richtig macht. Dass das vom ZDF genau so gewollt ist. Dass der Sender sich vorstellt, dass seine Zuschauer so unterhalten werden wollen: so routiniert, so manieriert, mit dieser Mischung aus Wichtigtuerei und Besinnungslosigkeit — Anarchie für Leute, die es anarchisch finden, den Käse im Kühlschrank mal ins Gemüsefach zu legen.
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Google ist nicht das Netz, und Verlage sind nicht der gute Journalismus
stefan-niggemeier.deSeit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, stellen die deutschen Verleger für sich eine genau solche Verbindung her, wie sie Google behauptet. Sie stellen ihren Kampf um eigene wirtschaftliche Vorteile als uneigennützigen Kampf im Sinne der Demokratie dar. Sie tun so, als wären ihre kommerziellen Interessen identisch mit den Interessen der Gesellschaft. Sie versuchen, ihr Eigenwohl und das Gemeinwohl untrennbar miteinander zu verknüpfen.
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Das Leistungsschutzrecht: Selten war es so tot wie heute
stefan-niggemeier.deWie die Verleger glauben können, dass es ihnen nützen wird und nicht schaden, Hinweise auf ihre Artikel zu erschweren, ist eines der zentralen Rätsel dieser ganzen Angelegenheit und Ausweis des Irrsinns, in den sich die Branche in ihrem Überlebenskampf geflüchtet hat.
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Ein Kartell nutzt seine Macht: Wie die Verlage für das Leistungsschutzrecht kämpfen « Stefan Niggemeier
stefan-niggemeier.deDie Presseverleger behaupten, ohne sie werde es keine zuverlässige Unterrichtung der Öffentlichkeit geben. Doch sie nutzen die Auseinandersetzung um das Gesetz, das nach ihrer Darstellung notwendig ist, um das Überleben dieser freien (Verlags-)Presse sicherzustellen, nicht dafür, ihre behauptete Qualität unter Beweis zu stellen, indem sie korrekt, fair und ausgewogen darüber berichten. Sondern sie demonstrieren, wie wenig Skrupel sie haben, ihre Macht zu nutzen, um die Verlagslobbyisten durch Propaganda zu unterstützen. Was für eine Ironie.
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Die Löwenmutter und der böse Wolf « Stefan Niggemeier
stefan-niggemeier.deDas geht natürlich gar nicht: Dass Ehefrauen einfach für ihre Ehemänner antworten. Sowas hätte es früher nicht gegeben, und wenn es das heute gibt, ist das natürlich ein dringender Auftrag für das Medienmagazin des NDR, dieser Absonderlichkeit auf den Grund zu gehen.
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Was Günther Jauch alles egal ist « Stefan Niggemeier
stefan-niggemeier.deDazu müsste man aber als Redaktion entsprechende Studien richtig lesen, verstehen und wiedergeben können können. Und überhaupt müsste man Kachelmanns These überhaupt verstehen und richtig wiedergeben. Günther Jauch und »Günther Jauch« haben das nicht geschafft.
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Ekelhaft « Stefan Niggemeier
stefan-niggemeier.deWelche Möglichkeit ist beunruhigender? Dass die Leute bei Bild.de sogar zu doof sind, einen Satz zu kopieren, ohne seinen Sinn ins Gegenteil zu verkehren? Oder dass sie den Kampf gegen ihre politischen Gegner mit solch plumpen Lügen und Fälschungen führen?
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50 60 Jahre »Bild«
stefan-niggemeier.deVielleicht muß man das einfach mal erlebt haben, daß man mit seinem Laster einen tragischen Unfall verursacht, der zwei Menschen das Leben kostet, um festzustellen, daß damit der Tiefpunkt noch nicht erreicht ist, sondern erst am nächsten Tag, als die »Bild«-Zeitung ein riesiges Foto von einem abdruckt und einen Pfeil und daneben die Schlagzeile: »Er hat gerade zwei Berliner totgefahren.«
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Journalismus?
stefan-niggemeier.deIch habe mich selten so unwohl gefühlt, Mitglied dieser Branche zu sein.
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Mein Mulm in Baku
stefan-niggemeier.deIch habe ein mulmiges Gefühl hier. Nicht weil ich in irgendeiner Weise um meine Sicherheit fürchtete — als akkreditierter Journalist scheint man hier tatsächlich eine Vorzugsbehandlung zu genießen. Sondern weil es so schwer ist, nicht selbst Teil der Inszenierung zu werden, wenn man sich auf den Spaß an diesem bekloppten Wettsingen einlässt. Und weil es der Opposition so wenig gelingt, Anlässe zu schaffen, die sie sichtbar machen, kleine Störungen in der glatten Fassade, die das aserbaidschanische Regime und die Europäische Rundfunkunion EBU gleichermaßen bewahren wollen.
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Konvergenz, Konsistenz, Inkontinenz: Die »Deutsche Content Allianz«
stefan-niggemeier.deIn der »Deutschen Content Allianz« haben sich die Dieter Gornys dieses Landes zusammengeschlossen. Sie versuchen, sich vor dem Ertrinken zu bewahren, indem sie sich gegenseitig umklammern und das Wasser beschimpfen.
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