Wo ist eigentlich Undeloh? Und warum? (jawl.net)
jawl.netSchaut man sich die gängigen Casting-Shows an, beruhen die meisten von ihnen auf dem Prinzip, die Kandidaten aus ihrem gewohnten Umfeld heraus zu reißen und in fremder Umgebung (Sonneninsel!) auf möglichst engem Raum (Nobelvilla!) aufeinander zu setzen. Dann passiert nämlich meist von selbst irgendetwas, dann kommt es quasi automatisch zu den beliebten Bitchfights unter Top-Models und beinahe-Schlägereien unter Möchtegern-Sängern. Es bedarf nicht besonders hoher Anstrengung sich auszumalen, was solche zwangsweise Enge ohne die Anreize Ruhm, Ehre, Bohlen-Lob und Pool im Garten mit Mensch[…]
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Karneval 1993. Oder: Das ist eine echte Kracherklasse (jawl.net)
jawl.netElf Mädchen saßen an den zu einem U aufgestellten Schultischen. Sie alle waren toll verkleidet und geschminkt, acht malten gerade etwas, drei hatten ein Buch vor sich. Es war totenstill; alle starrten uns erschrocken an. »Ihr seid die 5b?« fragten wir verwirrt. Eine ganz mutige kleine Katze nickte, die anderen starrten weiterhin nur ängstlich. Wir stellten uns vor und erklärten, wir würden heute bei ihnen zu Gast sein. Unter einer Kracherklasse hatten wir uns etwas anderes vorgestellt.
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Eine für alle! (Nee, besser nicht) | just another weblog :: Christian Fischer – fine bloggin' since 2001
jawl.netSelbst die, denen ich gar keinen Willen zum Frauen-Niedermachen unterstelle, reiben sich auf einmal an Details und verkünden fröhlich, dass sie aber keine Feministinnen oder Feministen sind, weil ja im Namen des Feminismus am 17.1.2013 um 13:42 etwas blödes passiert ist.
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Über Wölfe. Und kollektives Erleben im Internet. (jawl.net)
jawl.netIch bin der festen Überzeugung, dass in jeder SEO-Klitsche der Welt herzhaft über diese Spinner gelacht wird, die für ein paar hundert Follower ihre kleinen »Kunstwerke« twittern. Und das mit dem gleichen Recht, wie ich hier nur schlecht einen durchaus unfreundlichen Unterton über die SEO-Klitschen im Text verstecke.
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Irgendein Gejammer auf irgendeinem Niveau. (jawl.net)
jawl.netUnd dann merke ich, was für ein verfickter Unsinn das ist, es ok zu finden, wenn man mit vierzig BurnOut hat und statt dessen nur noch darüber erschrocken zu sein, dass andere schon im dritten Semester müde Briefe an das Leben schreiben müssen.
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Dings-Outing I (Bücher) (jawl.net)
jawl.netEine lange Zeit lang war mir das peinlich. Wenn Ihr da draußen alle 5 Tage über ein neu-gelesenes Buch erzählt habt, dann habe ich Euch gehasst. Purer Neid, natürlich, aber egal. Inzwischen ist es mir relativ egal, mir ist ja nichts mehr peinlich und als mir beim letzten Hamburg-Besuch jemand um die Ohren haute »Irving ist also was nettes für Leute, die sonst nicht lesen«, da hab ich von Herzen mitgelacht, weil ich den Spruch so gut fand. Gut genug, dass ich draußen schon vergessen hatte, worum es ging, als er sich entschuldigen wollte.
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Medienkompetenz – immer noch im Wandel (jawl.net)
jawl.netNur weil wir hier natürlich jeden Link schon gesehen, jedes Zappelgif schon begrinst haben und jeden Skandal schon mit einem Klick auf die Online-Petition bekämpft haben – unsere persönliche Web-Blase ist jeweils recht überschaubar. Nur weil meine 150 Kontakte mir einen Link fünfmal in die Timeline werfen heisst das gar nicht wirklich, dass alle Welt darüber spricht. Sondern rein rechnerisch vielleicht 500 Menschen.
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Über die Durchschnittlichkeit « just another weblog :: Christian Fischer – fine bloggin' since 2001
jawl.netEinfach mal die Menschen als ganzes sehen. Jeder kann was und jeder kann was gut. Wenn wir aufhören würden, darauf neidisch zu sein und dann fix den ganzen Menschen abzulehnen und stattdessen mal toll fänden, wenn wer was kann oder macht, da würde eine ganze Menge Energie frei, glaube ich. Und ich fürchte: Ich habe gar keinen Artikel über den Durchschnitt geschrieben, sondern einen über den Neid.
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Dings-Outing II (Zeitschriften) (jawl.net)
jawl.netJetzt ist der Markt für Männerzeitschriften ja erstens deutlich überschaubarer als der für Frauenzeitschriften – und zweitens ist ja irgendwie etwas total anderes gemeint. Man schämt sich ja auch beim Kauf ein bisschen und muss noch immer Fertigpizza dazu kaufen, damit die Herrenzeitschrift nicht so nackt (haha) auf dem Kassenband liegt. Fertigpizza ist übrigens total doof, wenn man in seiner Ziviwohnung keinen Ofen und kein Gefrierfach hat.
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#609060 (jawl.net)
jawl.netZum einen wusste ich bis vor kurzem nicht, dass ich Teil einer Gruppe bin. Und erst recht keiner Gruppe, die irgendjemanden ausschließt. Mitmachen ist simpel: Foto machen, hochladen, taggen, fertig. Selbst wenn es irgendjemand wollte, könnte überhaupt niemand ausgeschlossen werden.
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#aufschrei – Es sind die anderen. (Ja?) (jawl.net)
jawl.netDass im Maschbau-Studium eine Frau im Hörsaal persönlich vom Prof begrüßt wird und dass Männer problemlos nach Abschluss der Mittelstufe in einer weitestgehend frauenfreien Welt leben können. Dass sie mit dem Ing. in der Tasche dann in einem inhabergeführten mittelständischen Unternehmen arbeiten und auch dort außer Mama und Susanne keinen Kontakt zu Frauen haben. Und vor allem: Die diesen Weg so logisch, so vorgezeichnet und selbstverständlich finden, dass sie nie über irgendetwas, geschweige denn über sich selbst nachdenken müssen.
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