Die Ernährung der Deutschen: Schluss mit der Geschmacklosigkeit!
faz.netDeutschland erlebt einen wunderbaren Boom der Feinschmeckerei. Doch gleichzeitig haben ganze Bevölkerungsschichten, ganze Generationen es in ihrer Geizgeilheit und ihrem Küchenanalphabetismus fast verlernt, dass gutes Essen gutes Geld kostet und billiges Essen niemals gut sein kann, sondern bestenfalls nicht gefährlich ist.
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Schönheitsideale Mein Waschbrettlächeln, dein Zahnpastabauch
faz.netWas Menschen schön finden, davon kann sich jeder im Internet überzeugen, das zeigt die Welt der Pornographie. Dort dominieren nicht die Models, dort herrscht eine unendliche Vielfalt der Vorlieben. Pornos mit Fetten, mit Dürren, mit Behaarten, mit Jungen, mit Alten. Schlabberige Brüste, Vollbärte, kleine Penisse - für jede körperliche Eigenschaft, die ein Mensch haben kann, gibt es jemanden, der eine Vorliebe für gerade diese Eigenschaft hat. Und so finden doch die meisten irgendwann im Leben jemanden, der ihnen sagt, sie seien schön. Jeder Mensch sollte schön sein für jemanden.
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Bushido im Gespräch Doch, läuft super
faz.netIch weiß nicht, ich gucke ihn an und kriege den Vollabsturz
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Pirat Christopher Lauer: Schlecker und Illner: Meine Tage im Fernsehen
faz.netEin Pfarrer, ein Ministerpräsident, ein Bundestagsabgeordneter, ein Landtagsabgeordneter, eine Wirtschaftsverbandsvorsitzende und eine Moderatorin in einem Studio - und sie reden nicht über Schlecker, sondern erzählen sich etwas vom Pferd. Einige, weil sie keine Ahnung vom tagesaktuellen Thema haben (ich), andere, weil sie Ahnung haben, aber das nicht sagen wollen (Beck).
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Urheberrechtsdebatte: Wir müssen über Geld reden
faz.netWir führen eine Scheindebatte, wenn wir über das Urheberrecht reden. Wir müssen über Geld reden. Über ein tiefes Missverständnis darüber, was eine Marktwirtschaft ausmacht. Eine Marktwirtschaft floriert nämlich nicht dann, wenn rohe Kräfte sinnlos walten, sondern dann, wenn die Teilnehmer leben können.
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Sibylle Berg im Gespräch: Hassen aus Liebe
faz.netIch habe den Einfluss von Literatur früher überschätzt, vielleicht weil Bücher mein Denken sehr beeinflusst haben. Heute glaube ich, dass Bücher einigen Trost geben können, das Gefühl, nicht allein zu sein. Mehr liegt nicht drin.
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Aufmerksamkeitsstörung: Ich habe ADHS oder Vom Leben in einer linearen Welt
faz.netIch nehme Methylphenidat nicht gegen ADHS, denn ADHS war 27 Jahre mein Normalzustand. Ich nehme es wegen ADHS, als Zugeständnis an eine Gesellschaft, in der 95 Prozent der Erwachsenen eben keine ADHS haben.
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Digitale Bohème in Berlin Diese verflixten tausend Euro
faz.netTausend Euro kostet die Angstfreiheit im Monat, oder man lässt sich zum Autotest oder Hotelbloggen einladen. Irgendwann kommt vielleicht ein Verlag und zahlt, weil er glaubt, das Geschnatter im Netz sei die Jugend von heute.
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Christian Wulff: Was es heißt, ein Mann zu sein
faz.netMit sechzehn tritt er in die Partei ein und wird, was noch heute viele Männer zu werden anstreben, das Geschöpf einer Organisation. Ob sich diese Existenz in einer Partei, einem Konzern, einer Verwaltung oder einer Redaktion vollzieht, spielt keine Rolle, sie bietet überall denselben Vorteil. Sie beantwortet die wichtigen Fragen des Lebens ohne, dass man sich mit ihnen beschäftigen müsste. Die Organisation sagt einem, wer man ist, nennt es Funktion und druckt es auf Visitenkarten.
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Die EM im Fernsehen Die Regie spielt falsch
faz.netARD und ZDF ist es zwar erlaubt, eigene Kameras in den Stadien einzusetzen. Die werden jedoch für die Spielberichterstattung praktisch nicht genutzt, sondern sind für die Kommentatoren da und für jene völlig sinnlosen Kurzgespräche mit erschöpften Spielern, die zutage fördern, dass sich die Sieger freuen und die Verlierer nicht. Die Impertinenz, mit der auf Athleten eingedrungen wird, um sich das Allerselbstverständlichste von ihnen noch einmal aufsagen zu lassen, als seien sie so eine Art menschliche Duftspender, streift die Würdeverletzung.
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Zwischen 30 und 40 muss alles passieren
faz.netOb in Amerika oder Deutschland, in diesen Jahren zwischen 30 und 40 prasselt auf Frauen und Männer alles zugleich ein: Sie wollen aufsteigen, aber auch den richtigen Partner finden, sie wollen vielleicht ein Haus bauen, aber auch Überstunden machen. Sie möchten die Kinder glücklich machen und die Chefs zufriedenstellen - eine fast übermenschliche Aufgabe. Es ist ein Leben auf der Überholspur.
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