Gema-Sprecherin Schlicher: „Es geht um Gerechtigkeit“
berliner-zeitung.deDie Gema genehmigt sich 120 Millionen Euro Verwaltungskosten, die Bezüge der Vorstände gehen rauf bis zu 484.000 Euro. Angela Merkel bekommt 260.000 Euro. 484.000 Euro dafür, dass bei der Gema weder politische, wirtschaftliche noch sonst eine erkennbare Verantwortung übernommen wird.
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Sexismus-Debatte um Rainer Brüderle: Männer, gebt die Herrschaft auf!
berliner-zeitung.deWenn eine Frau sagt, wenn hundert, wenn tausend, hunderttausend Frauen sagen, dass sie belästigt, bedrängt, geschlagen, bespuckt, vergewaltigt und weggeworfen wurden, dass sie sich nicht allein im Dunklen auf die Straße trauen und sich in Aufzügen, Parkhäusern, Innenhöfen fürchten, dann ist die richtige Reaktion nicht: Aber als Mann kann einem ja auch was passieren. Und nicht: Ich mache doch nichts. Und auch nicht: Dann muss man halt aufpassen. Sondern man muss Antworten auf die Frage finden: Wie bringt man Männern bei, Frauen keine Angst zu machen?
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Essay zum Deutschen Fernsehen: Stirbt das Land vor Langeweile?
berliner-zeitung.deDas deutsche Fernsehen steht so patschzufrieden im eigenen Saft, dass es mit großer Fröhlichkeit darin ersaufen wird, in der Karnevalsbrühe aus Küstenwachenwiederholungen und Serien mit Tieren in der Hauptrolle und Selbstversicherungskabarettsendungen und Redaktionen nach Parteiproporz, die Politsendungen simulieren, und ist die Rente sicher und kippt der Euro und stirbt das Land? Ja, das Land stirbt. Vor Langeweile.
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Berghain: Dies wäre Ihr Klub gewesen
berliner-zeitung.deDas Berghain ist eine der beliebtesten und übrigens auch besten Kulturinstitutionen Berlins; jeder Politiker, jeder Marketing-Fritze schmückt sich gern mit dem Glamour, den es dieser Stadt bringt. Es beschäftigt 180 Mitarbeiter – und jeder Türsteher und jede Putzkraft wird besser bezahlt als die Kleindarsteller in der hoch subventionierten Komischen Oper, inklusive Kranken- und Rentenversicherung. Das Berghain erhält keine Subventionen, sondern zahlt Steuern – und dennoch (oder deswegen?) entsteht hier interessantere, lebendigere, offenere Musik als etwa in den komplett subventioniert[…]
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Essay zum Deutschen Fernsehen: Stirbt das Land vor Langeweile?
berliner-zeitung.deFernsehen, das sind afro-amerikanische Knastinsassen, die in der aberwitzigen Synchronisation Bühnenhochdeutsch sprechen. Fernsehen, das ist Bohlen mit seiner gebräunten Haut und seinen blassen Augen,der Blockwart des Ballermann. Fernsehen, das ist Micaela Schäfer, die nackteste Frau der Welt.
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Essay zum Deutschen Fernsehen: Stirbt das Land vor Langeweile?
berliner-zeitung.deHarald Schmidt. Irgendwann wird er so eine Art großer alter Mann des Bumswitzes sein, jetzt ist er das Mehltau gewordene Mahnmal der Langeweile, ein nicht enden wollendes Schlafwandeln, nein, Irrtum: Er ist ein Ghost Jobber.
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Leben in Zeiten von Facebook: Gemeinsam allein im Internet
berliner-zeitung.deDer Blogger, der handtuchlange Texte über die Finanzkrise schreibt, jeden Tag, die allesamt unkommentiert bleiben: Ist er ein engagierter Bürger oder die jugendliche Karikatur des alten Mannes, der Selbstgespräche vor dem Spiegel führt?
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Stadtentwicklung: Berlin entmachtet sich
berliner-zeitung.deBerlin wächst wieder und der Homogenisierungsdruck auf die Milieus verstärkt sich. Man kann das nicht nur in Mitte sehen: Die Preise gehen extrem nach oben, das Klientel wird immer gleicher, Hartz-IV-Haushalte fliegen raus. Daher die starken Migrationsbewegungen innerhalb der Stadt - die Schwächeren ziehen an den Rand. So verlieren wir all das, was Berlin bislang ausmacht. Niemand kommt ja hierher, weil die Stadt so schön geordnet ist.
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Leben in Zeiten von Facebook: Gemeinsam allein im Internet
berliner-zeitung.deDie junge Frau mit den hundertfünfzig Selbstporträts bei Facebook: Ist sie eine aufstrebende Künstlerin oder kennt sie niemanden, der die Kamera halten würde? Der Blogger, der handtuchlange Texte über die Finanzkrise schreibt, jeden Tag, die allesamt unkommentiert bleiben: Ist er ein engagierter Bürger oder die jugendliche Karikatur des alten Mannes, der Selbstgespräche vor dem Spiegel führt?
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