Die Inflation guter Noten hat sich – so das Ergebnis einer neuen Studie des Wissenschaftsrates – weiter verstärkt. Auf einem bereits sehr hohen Niveau haben sich in den letzten sechs, sieben Jahren die Noten noch einmal signifikant verbessert. Während im Jahr 2000 durchschnittlich 70 Prozent eines Abschlussjahrgangs eine gute oder sehr gute Note erhielten, waren es 2011 über 80 Prozent.
Kurzum: Design ist für mich ein ganzheitlicher, komplexer Prozess, mit dem Lösungen gesucht und gefunden werden.
Wilhelm von Humboldt sagte, ein Studium solle autonome Individuen und Weltbürger hervorbringen. So nannte der Gründer der Universität Berlin Menschen, die sich mit dem Geschehen auf der Welt auseinandersetzen. Mit Krieg und Frieden, Kulturen und der Natur. Dadurch seien sie in der Lage, selbstbestimmt, mündig und vernünftig zu handeln. Die Realität an den Unis lässt einen das schnell vergessen. Im Mittelpunkt des heutigen Studiums steht der Credit-Point, eine Einheit, in der sich Bildung angeblich messen lasse.
Der Aufenthalt in einem Land, dessen Sprache und vor allem Schriftsprache ich nicht verstand, hat mir ermöglicht, die Welt wieder wie ein Kind zu sehen, als ein System von Hinweisen ohne explizite Beschreibung. Auch das ist eine gute Schule für den Informationsarchitekten.
On the surface, ants and the Internet don't seem to have much in common. But two Stanford researchers have discovered that a species of harvester ants determine how many foragers to send out of the nest in much the same way that Internet protocols discover how much bandwidth is available for the transfer of data. The researchers are calling it the "anternet."
Der Mann will was malen. Er sagt, er kann malen. Man hat ihm zwei leere Staffeleien mit leeren Leinwänden auf die große Bühne gestellt, und nun beginnt er zu malen. »Der Schrei« von Munch. Er ist kein Schnellzeichner. Er malt mit breiten Pinselstrichen. Es wird sich herausstellen, dass er nicht gut malen kann, aber vorher noch stellt sich heraus, dass ein Mann, der auf der Bühne steht und in aller Ruhe ein Bild malt, nichts ist, das ein Publikum, das seit Stunden hier herumsitzt und Durst hat und schwitzt und sich von dem Abend irgendeine Form von Unterhaltung versprochen hatte, mit Au[…]
Design Thinking – was ist das? Die Leute, die mir Design Thinking erklären, beginnen immer damit zu sagen, was es NICHT ist, nämlich das prozessorientierte, stur methodische klassische Vorgehen. Dieses vermeintlich »alte« Denken ist genau das der 85 prozentigen Linkshirnmehrheit. Design Thinking ist das der Minderheit, der ich auch angehöre. Es mag besser und erfolgreicher sein, ABER: So denkt die Mehrheit nicht, kann es auch nicht wirklich lernen und ist von Design Thinking auch nicht zu überzeugen. Besser ist es, man macht Design Thinking heimlich vor dem Kaffeeautomaten und trägt d[…]
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Peter Rudolph Hm.
We live in a three-dimensional world. Our hands are designed for moving and rotating objects in three dimensions, for picking up objects and placing them over, under, beside, and inside each other. No creature on earth has a dexterity that compares to ours. The next time you make a sandwich, pay attention to your hands. Seriously! Notice the myriad little tricks your fingers have for manipulating the ingredients and the utensils and all the other objects involved in this enterprise. Then compare your experience to sliding around Pictures Under Glass. Are we really going to accept an […]
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David Jacob Habe das vor einiger Zeit auch schon gelesen und fand es irgendwie ... schwachsinnig. Das ist wieder dieses Argument "Der Buchdruck wird die ganzen Jobs der Schreiber vernichten". Diese Panikmache vor technischen Neuerungen ... Ja, vieles wird bald digital sein und nicht mehr anfassbar, die Müsli Schüssel werde ich morgens trotzdem noch selbst mit meinen Händen befüllen müssen.
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Peter Rudolph Der Text zielt doch in eine ganz andere Richtung David Jacob. Der Autor spricht davon, die Interaktion mit digitalen Geräten aus dem vergleichsweise primitiven »Ich wische auf einem Stück Glas herum«-Level, das momentan vorherrscht, herauszuheben und die wesentlich vielfältigeren taktilen Fähigkeiten unserer Hände stärker auszunutzen.
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David Jacob Und das soll wie gehen? Ich erinnere mich nicht mehr 100%ig aber kann es sein, dass er keine Empfehlung gibt wie das aussehen könnte? In den nächsten Jahren kommen zwar so Sachen wie Displays die Erhebungen für Buttons erzeugen können ... aber mir ist nicht klar, was da passieren soll mit Displays, damit sie uns Haptisch fordern.
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Peter Rudolph Biegen (geht schon), strecken, knicken, knautschen, Oberflächenbeschaffenheit verändern… ;) Er nennt das zwar nicht explizit sondern bleibt relativ vage (weil: Zukunftsmusik, die mit aktueller Technologie nur bedingt –und unbezahlbar– möglich ist), aber den Ansatz, in diese richtung zu »spinnen« finde ich durchaus richtig und spannend. Ich denke man darf und muss ruhig auch über »ideale« Alternativen nachdenken, die (noch) nicht umsetzbar bzw marktfähig sind.
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David Jacob Ja absolut. Knicken und so find ich auch super. Aber das werden meiner Meinung nach eher Sachen sein, die uns helfen z.B. faltbare Displays in Taschen unterzubringen, aber im Endeffekt wirds doch dabei bleiben, dass ich auf dem Display hin und her wische. Oder das was Sony da letztens gezeigt hat, diente ja auch nur um irgendeinen Befehl durch Knicken auszuführen. Aber Blättern z.B. wird man doch nicht wieder erschweren, damit man nicht mehr auf dem Display wischen muss.
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Peter Rudolph Man wird sehen. Ich fands jedenfalls inspirierend :)
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David Jacob Ja es hat zum Nachdenken angeregt.
So here’s a little post to all the hungry, young designers that are struggling to find their own voice, but end up a bit too close to their inspirations. There are definitely people that maliciously rip artists off left and right, and this post is not for them. They are evil and cannot be helped.
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Markus Reuter Hast du den gesehen? www.der-ehrenpreis.de/der-ehrenpreis
Peter Rudolph Na aber sicher doch ;)