Es ist Winter, da fallen keine Blätter mehr, da sind die Bäume kahl, da kräuselt sich an den Fenstern am Morgen der Raureif entlang, da könnten wir das erste Mal seit dem Sommer wieder Herzen auf Autoscheiben malen oder FUCK YOU VERY MUCH, ist ja manchmal auch das selbe, irgendwie.
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Morgen früh werde ich mit klarem Kopf den Tag beginnen, das ist ein Vorteil, dann; jetzt aber eindeutig ein Nachteil. Der klare Kopf ist abends gar nicht erwünscht, kriegt alles mit und deshalb an einem solchen Trinkabend überhaupt nichts, er kann nicht folgen, sieht sich haltsuchend um und nimmt immerhin zur Kenntnis: Alle anderen haben einen Mordsspaß. Und ich, ich tue so, als ob.
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Mein Favorit dabei ein junges Paar, welches sich super einfühlsam mit Standardtanzschritten langsam hin und her bewegte während Lil Jon seinen Klassiker “Get Low” mit Textstellen wie “To the sweat drip down my balls, to all these bitches crawl…” zum Besten gab. Voll romantisch so, ja?
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Lindern, diesem Wahnsinn ein Ende bereiten. Lippe aufgerissen, blutig, ein Pflasterstein. Wegen dir gehe ich nicht auf Anfang zurück. Ich verstumme Nicken. Du wirst gefragt haben »Und wie weiter?«, was keine Frage für meine Antwort sein wird. Ganz im Ernst, wenn ich verstünde, wieso mein Stolz nicht hielt, weil ich so leicht war, wüsste ich weiter
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Weil in deiner meiner unserer Liebe die Möglichkeit einer Verletzung steckt, immer. Und nicht nur in der Liebe sondern in ihrer Verlautbarung. Die Möglichkeit eines Scheiterns. Und die Möglichkeit einer Großartigkeit. Die wenigsten sind ohne Furcht geboren und mit der Fähigkeit, Euphorie einfach in die Welt zu posaunen, auch die Möglichkeit einer Verirrung.
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