Firmenlenker und Startup-Gründer: Das verzerrte Bild von Arbeitszeit und Erfolg
netzwertig.comEs passiert zu leicht, dass man einen CEO mit einer 80-Stunden-Woche im Büro oder auf Terminen automatisch für fähiger hält als einen Chef, der zwei Tage die Woche von zu Hause arbeitet und noch dazu die Zeit findet, sich um die Familie zu kümmern und den eigenen Hobbys nachzugehen. Doch es existieren hinreichend Indizien dafür, dass ein Workaholic ohne Leben neben dem Job keineswegs die bessere Wahl für ein Unternehmen ist. Nur hat diese Information noch nicht richtig in das kollektive Bewusstsein gefunden.
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Talentakquisition statt Verfall: Das heimliche Platzen der Social-App-Blase
netzwertig.comDie Social-App-Blase zerplatzt, ohne dass dies sonderliche Spuren hinterlässt. Zum einen, weil noch immer Gründer den Traum vom großen Durchbruch im Social Web träumen. Und zum anderen, weil diejenigen, denen dies nicht gelingt, dank Übernahmen trotzdem als Gewinner aus der Sache hervorgehen. Für sie war der Aufbau des Startups dann eben ein etwas in die Länge gezogener Bewerbungsprozess bei Facebook, Google oder Twitter.
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Zitatplattform: Quote.fm und die Herausforderungen der Zukunft
netzwertig.comSollte Quote.fm tatsächlich aus seiner momentan noch belegten Nische herauskommen und das zitatzentrische Empfehlungsprinzip für Content massentauglich machen – was eher unwahrscheinlich erscheint, aber nicht unmöglich ist – dann wird es gleichermaßen anecken und die Arbeit von Textproduzenten im Netz (Journalisten, Blogger, Website-Betreiber etc.) verändern.
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“Pinterest für irgendwas”:Wieso die Startup-Wirtschaftin sich gehen sollte
netzwertig.comAllein die schiere Menge an parallel aus dem virtuellen Boden schießenden Apps dieser Art, aber auch die nur minimalen Differenzierungsmerkmale, die austauschbaren Slogans sowie absurde Parolen sorgen bei mir für einen Anflug von Verzweiflung:
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Einfach mal neu starten: Was die deutschen Verlage von “The Verge” lernen können
netzwertig.comWas wäre eigentlich, wenn man ein Online-Projekt einmal nach den eigenen Wünschen formt und nicht nach den monetären Vorstellungen eines Verlags? Wenn man eine Website von absoluten Profis für Text, Bild, Ton und Gestaltung formen lässt, die genauso gut beim Fernsehen oder in einer renommierten Tageszeitung arbeiten könnten? Wenn man den Journalismus ein Stück weit neu definieren könnte, so wie damals die ersten Techblogs es taten, nur mit viel mehr Geld und professionellen Strukturen?
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WhatsApp und Co: Die heimliche Sehnsucht der Nutzer nach weniger Vielfalt
netzwertig.comEs ist der gleiche Grund, warum Google+ noch nicht den Stellenwert von Facebook erreicht hat oder warum eigentlich jede Second-Sceen-App sich sehr schwer tut. Es gibt jeweils zu viele davon.
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Journalismus im Netz: Was Qualität wirklich bedeutet
netzwertig.comQualität vor Quanitität. Weniger ist mehr. Selten trafen diese Sprichtwörter den Nagel besser auf den Kopf als beim Journalismus im Netz. Kurzlebigen, austauschbaren Fast Food Content sowie Nachrichten gibt es an jeder Ecke gratis, und das wird angesichts der niedrigen Einstiegsbarrieren zum Publizieren im Web für immer so bleiben. Wer mehr bieten will, muss weniger bieten: Ballast, versteht sich. Abspecken lautet die Devise.
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Die bessere Alternative zum plakativen Offlinesein: Bewusster Surfen
netzwertig.comDas Offlinesein als ultimative Lösung für die Allgemeinheit anzupreisen, ist daher in meinen Augen genauso falsch wie grundsätzlich auf Personen herabzublicken, die den Drang einer digitalen Auszeit verspüren.
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Am 1. Juli ist Schluss: Das Ende des Google Reader ist traurig, aber zu begrüßen
netzwertig.comDer Betrieb des Services, zu dem keine Anwenderzahlen bekannt sind, dürfte den Internetgiganten nicht sonderlich viel kosten, gleichzeitig handelt es sich bei der Nutzerschaft um eine einflussreiche, laute und meinungsstarke Gruppe, die selbst Google nicht ohne große Not gegen sich aufbringen sollte.
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Informationsverbreitung im digitalen Zeitalter:Der Kony-Effekt
netzwertig.comWer einen in puncto Qualität und Dramaturgie an eine Hollywood-Produktion heranreichenden Spendenauruf in Videoform einer bisher weitgehend unbekannten Hilfsorganisation weiterempfiehlt, ohne sich zumindest kurz bei externen Quellen über die Macher und den im Film dargestellten Sachverhalt zu informieren, handelt verantwortungslos.
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Prognose: Die Tage von Google+ sind gezählt
netzwertig.comEin Bekannter beschrieb das Gefühl, das ihm beim Blick in seinen Stream beschleicht, als “traurig”. Nun könnte das auch damit zu tun haben, dass er zu wenige Personen abonniert hat. Dennoch passen derartige, äußerst subjektive Kommentare zum Gesamtbild, das Google+ nach außen hin abliefert
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Harlem Shake: Wie ein tolerierter Urheberrechtsverstoß dem Urheber einen Geldsegen beschert
netzwertig.comHätte das Harlem-Shake-Mem seinen Ursprung nicht im angloamerikanischen sondern im deutschsprachigen Web gehabt und sich somit der hierzulande üblichen restriktiven Sicht auf das Urheberrecht gegenüber gesehen – es wäre schon im Keim erstickt worden. Denn das eigenwillige Tanzfieber, das Nutzer rund um den Globus zur Kamera greifen lässt und insgesamt mehr als 200 Millionen Views bei YouTube angesammelt hat, wurde nur dank einer systematischen Urheberrechtsverletzung möglich – die sich jedoch massiv für den Urheber auszahlte.
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