Und somit schmücken sich viele Unternehmen, inzwischen doch so offen zu sein: Co-Creation zu betreiben, Crowdsourcing-Elemente zu implementieren. Open Innovation voranzutreiben. Grenzenlose Unternehmungen! Doch wer blickt hier noch durch? Was steckt hinter diesen Begriffen, wo ist der gemeinsame Nenner und wie implementiert man diese Schlagworte strategisch passend?
-
Martin Dellert Gestern wurden aus meiner Sicht »fantastische« Produkte präsentiert. Das Problem ist nur, dass z.B. »Ping« im selben Stil angepriesen wird.
-
Martin Dellert Danke.
Nur wenn ein Webdesigner auch coden kann, kennt er die Vor- und Nachteile von neuen Bedienelementen und weiß, wie er dem Webentwickler mit nur minimalen Änderungen eine Menge zusätzlichen Aufwand ersparen kann. Auch hat er dann die Möglichkeit, abwägen zu können, ob eben jenes Detail, was er sich ausgedacht hat, einen Mehraufwand von mehreren Stunden rechtfertigt.
-
Martin Dellert Absolut richtig.
Jemand, der es sich leisten kann, noch im Abdanken über sich selbst, über seinen Sender und über Kollegen (Thomas Gottschalk, Günther Jauch) trefflich, ausgelassen und vor allem angstfrei zu scherzen, ein solcher Freigeist wird aktuell und demnächst wohl dringend vermisst werden.
Die Probleme der heutigen App- und Web-Wirtschaft sind vielseitig. Hier sind einige: Die Zeit der Nutzer ist begrenzt Die Experimentierfreude der Nutzer ist gering Das Vertrauen in die Versprechungen neuer Startups ist gering Der Mehrwert vieler Apps wird Anwendern nicht klar Die Austauschbarkeit vieler Apps ist hoch Die Qualität mancher Apps lässt zu wünschen übrig Das Gründerteam ist nicht fähig genug (alias: die Hürden, um eine mobile App zu entwickeln, sind niedriger denn je).
-
Martin Dellert Ich würde anstatt »Der Mehrwert vieler Apps wird Anwendern nicht klar« eher anzweifeln, ob dieser überhaupt vorhanden ist.
Haben die Verantworlichen bei Apple nicht einfach das Bild ausgesucht, das ihnen am besten gefallen hat?
Wir haben uns daran gewöhnt, dass wir uns an jeder Ecke den Bauch vollschlagen können, obwohl wir gerade erst gegessen haben. Genauso haben wir bereits jegliche Art von Provokation gesehen. Nacktheit schockiert uns schon lange nicht mehr. „Auf der Suche nach dem verlorenen Reiz braucht man stärkere Dosen und erlebt weniger.“ Ein Teufelskreis.
-
Martin Dellert »Ab wann wird Kunst eigentlich zu Pornografie?«
Martin Dellert Man sollte den ganzen Artikel lesen. Großartig.