Recited from Martin Weigert
Alles, was Sie im Beruf erreichen wollen, hat seinen Preis. Wo viel Licht ist, sagt Goethe, ist starker Schatten. Wer auf dem neuesten Bildungsstand sein will, muss dafür Zeit und Energie investieren, auch über den Feierabend hinaus. Wer im richtigen Moment über glänzende Kontakte verfügen will, muss sich in jahrelanger Kleinarbeit ein Netzwerk errichten. Und wer bei Entscheidungen auf eine Hausmacht zurückgreifen will, der muss diese vorher bei zahllosen Meetings und informellen Treffen aufgebaut haben.
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Recited from Hannes Putzig
Recited from Erik
“Each relationship is its own little education,” Jacob says. “You learn more about what works and what doesn’t, what you really need and what you can go without. That feels like a useful process. I’m not jumping into something with the wrong person, or committing to something too early, as I’ve done in the past.” But he does wonder: When does it end? At what point does this learning curve become an excuse for not putting in the effort to make a relationship last? “Maybe I have the confidence now to go after the person I really want,” he says. “But I’m worried that I’m m[…]
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So monogamy appears to be a cultural phenomenon that has its origins in economics of all places. There isn’t necessarily anything instrinsically wrong with it, but looking at the divorce rates one can’t help but wonder whether it’s a round hole, while humans — biologically at least — carry square pegs.
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Wer dermaßen beseelt ist von der eigenen Bedeutung, der kommt kaum auf die Idee, dass die Beliebtheit der „Tagesschau“ womöglich mit ihrer Qualität gar nichts zu tun hat; dass sie sich ihre Relevanz nur vom Weltgeschehen borgt; dass sie sich ändern müsste, wenn auch die Welt sich ändert, über die sie berichtet. Das aber ist schon deshalb so schwer denkbar, weil ihre Produzenten viele ihrer Unzulänglichkeiten für eine Stärke halten: Starrheit gilt als Verlässlichkeit, Unentschlossenheit als Objektivität, Leidenschaftslosigkeit als seriös.
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Recited from Erik
Wir leben in einer sehr prüden Gesellschaft. Die Schulen kümmern sich kaum um Sexualerziehung, man redet nicht über Sex. Stattdessen flüstern Filme, Musik oder Literatur den Heranwachsenden ein, dass sie ein romantisches Ideal von Zweierbeziehung verfolgen und die große Liebe finden sollen, um zu heiraten und Babys zu haben. Junge Leute stecken in einer Falle: Auf der einen Seite Hardcore-Sex, auf der anderen Seite Für-immer-Liebe-Romantik.
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