Stefan D.
Stefan has some followers and follows great people. You can find Stefan’s tweets at @_Logorrhoe and website at aptgetupdate.de.
»Der wirkliche Skandal sind weniger die Regelsätze, die den Menschen die soziale und kulturelle Teilhabe verweigern. Es ist die Arroganz der Macht, die sich über die Gerichtsbarkeit hinwegsetzt, ohne Skrupel zu zeigen. Das tut sie nicht offensiv, nicht aggressiv - sie macht es transparent, mit dienstbeflissener Miene, etwaigen Gerichtsentscheidungen - wie damals, als das Bundesverfassungsgericht die Neuberechnung forderte - auch gerecht zu werden. Den Entscheidungen gerecht zu werden wohlgemerkt, nicht denen, die auf dieserlei Entscheidungen hoffen.«
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»Das verwunderte mich sehr, auch wenn ich mich durchaus geschmeichelt fühlte, vom Handelsblatt als „ein Kreativer im Netz“ bezeichnet zu werden. Aber führt die Wirtschaftszeitung nicht gerade eine Kampagne, die vorgibt, die Rechte der Urheber gegen die Piratenpartei zu verteidigen? Und dann benutzt das Handelsblatt für seine Online-Bilderstrecke einen satirischen Plakatentwurf von mir, mit einem Foto, das ich geschossen habe – und zwar ohne jegliche Quellenangabe, ohne mich vorher gefragt zu haben, ohne mich als Urheber namentlich zu nennen und selbstverständlich ohne mir ein Honorar […]«
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Stefan D. Bigotterie
»Also, liebe Großjournalisten, lasst bitte in Zukunft eure großen Begriffe im Halfter stecken und sagt einfach, dass es um eure Geldbörsen geht. Dann könnte man die Debatte mit etwas mehr Sachlichkeit und vielleicht auch etwas differenzierter führen.«
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»Angela Merkels Argumentation hat jedoch noch einen weiteren äußerst unerfreulichen Fehler. Sie versucht das Steuerabkommen als alternativlos darzustellen, die Länder sollten doch froh sein, wenn man ihnen den Spatz in der Hand feilbietet, die Taube auf dem Dach sei ohnehin nicht greifbar. Doch genau diese Argumentation ist – fahrlässig oder vorsätzlich – falsch. Bessere Alternativen sind nicht nur greifbar, sie drängen sich vielmehr förmlich auf.«
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»Ob das moralisch richtig ist, soll und wird hier nicht zur Diskussion gestellt. Sich daraus aber ergebende Fakten: Frauen werden bei Vorstellungsgesprächen immer sagen, dass kein Kinderwunsch besteht und homosexuelle Fußballer werden offiziell heterosexuell.«
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»Aufgeräumt wird auch mit der Idee, dass Rassismus und vor allem Anti-Islamismus Phänomene seien, die besonders häufig in Unterschichts-Milieus anzutreffen seien – das Gegenteil ist der Fall. Es sind vor allem die Eliten, die selbst ernannten „Leistungsträger“, unter denen rassistische und islamophobe Einstellungen in den vergangenen Jahren zugenommen haben. Die Formulierung der „elitär motivierten Menschenfeindlichkeit“ trifft das Phänomen sehr gut.«
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fruitveganer Klingt echt gut, die wissenschaftliche Orientierung an den Studien gefällt mir.
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Pëll Dalipi Dazu auch empfehlenswert der Text von Yasemin Shooman, leider nur "gedruckt" erhältlich. www.edition-assemblage.de/rassismus-in-der-leistungsgesellschaft/
»Allen ist doch klar: Autofahrer morden, vergewaltigen, rauben, stehlen, hehlen, überholen verbotenerweise und am Ende parken sie noch in zweiter Reihe. Also, erklären Sie die 29,3 Millionen Autofahrer in Deutschland doch endlich auch pauschal zu Verbrechern, gegen die man hart vorgehen müsste. Stellen Sie klar, dass es keine Fahrt ohne Aufzeichnung geben kann, weil nur dann wirkliche Sicherheit gewährleistet ist. Jedes Auto mit Sender auszustatten ist für unsere Industrie ein Klacks. Nur Mut, es sind doch sogar viel weniger als die inzwischen über 70 Millionen Deutsche, die sich im In[…]«
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»Als Taylor zehn war, hängte er ein Periodensystem der Elemente in seinem Zimmer auf. Nach einer Woche wusste er alle Kernladungszahlen, Massenzahlen und Schmelzpunkte auswendig.«
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»Was machen Parteien, wenn eine andere Partei sich als erfolgreich erweist? Ignorieren, beschimpfen und/oder kopieren, das scheinen mir so die üblichen Reaktionen zu sein. Verbunden damit die Hoffnung, a. die (ehemals vielleicht) eigenen WählerInnen zurückzugewinnen und b. mittelfristig dafür zu sorgen, dass die neue, andere Partei doch bitte wieder verschwindet. Ob diese Strategien generell funktionieren könnten, ist zweifelhaft.«
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»Man beobachtet eine Entwicklung, verlängert sie in die Zukunft und gerät in in Panik. Das ist so, als säße ich auf dem Beifahrersitz eines Autos, das an der Ampel losfährt, würde den Tacho beobachten und sagen: Verdammt, jetzt haben wir schon in sieben Sekunden von null auf fünfzig beschleunigt, wenn das so weitergeht, werden wir demnächst die Schallmauer durchbrechen, da sollte ich jetzt besser mal dem Fahrer laut schreiend ins Steuer greifen und den Wagen gegen die nächste Wand lenken.«
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Stefan D. Großartiger Text zur Urheberrechtsdebatte
»Man muss kein Neonazi sein, um rassistisch zu handeln, genauso wie man kein Frauenhasser sein muss, um Frauen zu diskriminieren. Rassistische Strukturen werden von denen, die sie geschaffen haben, als normal empfunden, genauso wie die ungleiche Behandlung von Frauen lange Zeit gesellschaftlich sanktioniert war. Das, und nur das, ist der Grund, warum struktureller und institutioneller Rassismus in diesem Land nicht auch konsequent als solcher benannt wird: weil er Normalität ist.«
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»Indem eine Betriebsrätin so spricht, mag sie der Sache zwar nicht weiterhelfen. Doch sie gibt einen verbreiteten Eindruck wieder: Es geht generell ungerecht zu im Land. Entscheidend ist weniger, ob der Eindruck stimmt. Sondern, dass er da ist.«
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»So mussten wir also auf das Verwaltungsgericht Koblenz warten um zu erfahren, dass “einschlägige grenzpolizeiliche Erfahrung” offenen Rassismus rechtfertigt.«
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»Es ist also nicht so, dass es in Deutschland gar kein gutes Fernsehen gäbe, aber man muss danach suchen — und es wird selbst von den öffentlich-rechtlichen Sendern bewusst verhindert.«
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»Statt einer Diskussion fordert Sven Regener Respekt und Anstand im Umgang mit Künstlern. Und so sehr er damit recht hat und das teilweise auch recht drastisch und unterhaltsam vorträgt („Ansonsten können sich ja alle ihre Lieder von Kim Schmitz vorsingen lassen.“), so sehr übersieht er offensichtlich, dass die Leute die er explizit „Proleten“, „Deppen“, „Banausen“ und zwischen den Zeilen Diebe, Zahlungsunwillige und Mainstream-Ärsche nennt, ebenso ein bisschen Respekt und Anstand erwarten.«
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Stefan D. felix schwenzel hat Recht.
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