Recited from journelle
SPD heißt: SPD-Politik. Mit Steuererhöhungen. Grüne heißt, SPD- Politik, aber mit starken Steuererhöhungen. CDU heißt, SPD-Politik, aber ohne Steuererhöhungen. Linkspartei heißt, SPD-Politik, aber wie anno 1950. FDP heißt, SPD-Politik, aber nur unter Protest. Piraten heißt, SPD-Politik, aber nach dem zweiten Joint. Da kann sich jetzt jeder etwas Passendes aussuchen.
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Recited from maximilian buddenbohm
Im Band "Mein Leben, die Liebe und der ganze Rest” kriegt die Protagonistin von einer Freundin einen Amazon-Gutschein geschenkt, den sie online einlösen kann. Nach – offenbar nicht nur belanglosen – Protesten aus dem Buchhandel hat sich die Autorin nach Angaben ihres Verlages entschlossen, den Text in der nächsten Auflage zu ändern. Freiwillig, wie man betont.
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Stefan D. Ich bin eigentlich kein Freund hysterischer Töne, aber Markus Beckendahl hat Recht.
ich finde hinweise auf die exklusivität eines gespräches immer etwas peinlich- prahlerisch. das geht so in die richtung von: »am ende unseres aufregenden gespräches lobte sichermann uns für die angenehme gesprächsführung und mein angenehm duftendes deo.« ich würde interviews gerne gut finden wenn sie interessant sind, nicht weil sie stattgefunden haben.
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Stefan D. Ich lachte.
Ich möchte lieber auf meinem Bett liegen, ein leichtes, riesenhaftes Gadget auf dem Schoß haben und mit knorrigen Fingern Symbole anklicken als frierend und alleine auf einem Balkon stehen und in die Ferne schauen, so wie die Menschen, die nur Kontakt zu “echten Menschen” hatten und haben.
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Recited from maximilian buddenbohm
Es macht keinen Spass, sich mit solchen Gruppen zu streiten, denn sie interessieren sich weder für einen Kompromiss noch für eine andere Meinung. Das macht das Netz manchmal so unangenehm, und Feminismus und seine Anliegen nach dem Ende dieser kurzen Aufmerksamkeit weiterhin zum Schlachtfeld der DogmatikerInnen.
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Stefan D. Wie in nahezu jeder (wichtigen!) Debatte: 1 klare und offensichtliche Position der Vernunft, während 90% der Diskussion von Ewiggestrigen oder Radikalen geführt wird.
Vermutlich hängt es davon ab, ob man davon ausgeht, dass die Menschen grundsätzlich ganz nett sind und das Richtige tun wollen, wenn man ihnen dieses Richtige nicht allzu schwer macht. Darüber gehen die Ansichten ja auseinander. Ein Großteil der Regelungen in unserem Alltag scheinen mir aber auf diesem Konzept zu beruhen. Es wäre technisch kein Problem, Blumen nachts aus dem Garten der Nachbarn oder aus den öffentlichen Parks zu stehlen. Man kann sie sogar selbst anbauen. Trotzdem florieren Blumenläden.
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Man muss sich im Leben um ziemlich viel kümmern, die Körperpflege, die Laune, die Haltung, das Kindchen, die Einkäufe, die Steuerrechnung, das Aufpolieren des Verstandes, die Freunde – aber um eines muss man sich nicht kümmern: den Erfolg. Er ist eine Art Grippe für Profis. Manchmal hat man ihn und manchmal nicht. Man sollte sich nicht gross darum Gedanken machen. Und kann stattdessen tun, was man tun will.
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Technokratische Effizienz ist ein Modell von gestern, gleichwohl machen alle Beobachter dieses Modell zur Grundlage ihrer Meinungsbildung. Um sich anschließend darüber zu empören, dass es nicht funktioniert. In Wirklichkeit gehören sie alle selbst zu den Planungshindernissen, die sie anschließend lautstark beklagen. In China müssten sie nämlich die Klappe halten.
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