Ein offener Brief an die Herrscher der DRM-Hölle
kaliban.deWir tun das nicht, weil wir nicht wüssten, wie ein Jailbreak funktioniert. Oder wo wir Keygens und Cracks und Serialz und Musik und ganze Filme finden. Wir tun das aus Überzeugung, weil wir für das, was wir konsumieren, gerne bezahlen.
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Männer und Frauen und all der Scheiß
kaliban.deEs geht ja in den meisten dieser Situationen gar nicht um Sex oder auch nur um das Verhältnis zwischen den Geschlechtern, sondern um das Feststellen eines Machtgefälles. Der Brüderle wollte die Stern-Journalistin auch vermutlich nicht aufreißen, sondern nur mal eben klarstellen, wer hier der Herr im Haus ist. Oder meint jemand, der würde zu Frau Merkel auch Bemerkungen über die Tüten machen? Oder Christine Lagarde mit anzüglichen Bemerkungen bedenken.
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Das Ende der FTD oder: Die passiv-aggressive Ablehnung der Realität
kaliban.deDie Larmoyanz deutscher Journalisten in den letzten Jahren ist in der Tat unerträglich geworden – die Verkaufszahlen gehen südwärts, ja, aber das gehen sie, zumindest für dien Tageszeitungen, schon seit 90ern. Jeder weiß seit vielen Jahren, dass man was tun muss. Und doch wird vergleichsweise wenig getan: Preise hoch, Seiten runter, als Redaktion getarnte Werbung allerorten, Praktikanten statt Redakteure und immer noch mehr Tricksereien, um die Abodauer zu verlängern. Bei der SZ etwa kann man heutzutage im “Abo-Center” auf der Website alles tun, nur nicht kündigen. Dafür muss man[…]
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Medienhetze vermeiden — so geht’s!
kaliban.deIch gehe nicht fremd (“echt?” fragt Herr Seehofer), hinterziehe keine Steuern (“wie geht das?”, fragt Herr Hoeneß), schreibe meine Publikationen selbst (“das kann man?”, staunt der Herr Baron) und baue gerade ein Haus, ohne mir Geld von PR-Beratern oder Großindustriellen zu leihen (“das ist verrückt”, finden die Herren Özdemir und Wulff). Weiterhin gehe ich respektvoll mit Frauen um (“Respekt und Frauen in einem Satz? Irre!” wundert sich der Brüderle) und enthalte mich der Mitgliedschaft in einem Flugmeilenprogramm (“die schönen Freiflüge” ächzt Herr Gysi).
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Kammarbeit im öffentlichen Raum
kaliban.deNeben mir fällt ein Glas zu Boden, ich fahre panisch herum, aber der Schuldige ist der kleine Junge am Nachbartisch. Ich werfe dem verantwortlichen Vater diesen “Jetzt kriegen sie doch bitteschön ihr Kind in den Griff, schauense mal wie brav meine Tochter ist”-Blick zu und entwinde dem Goldkind das Messer, mit dem sie gerade die Blumenvase manipuliert.
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Die Wolfsgeschichte
kaliban.deHerr Kaliban: Und der Werwolf trinkt die Medizin, damit die Zombies süß schmecken und verspricht alles, was die anderen wollen. Dann packt er sich die Rucksack voll Wolfsfutter und geht los, um die Zombies zu suchen. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden. Goldkind: Ach Papa, du erzählst die besten Geschichten.
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Fabian vs Frontal21
kaliban.deDer geschätzte Herr Siegismund seziert die Berichterstattung von Frontal21. Das ist, wie man weiß, eine Sendung des ZDF. Und das ZDF ist, aus Sicht der Spieler, quasi der alte Feind, der Sauron unter den Sendern. Und Frontal21 ist der Herr der Nazghul. Und die “Expertin” Regine Pfeiffer, die ist… da gehen mir die Vergleiche aus. Die ist ein, uh, zu spezieller Fall.
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Herr Kaliban und das iPad
kaliban.deVorgestern, da war mein iPad 2 ein Prestigeobjekt, eine Bereicherung meines Lebens; Könige aus dem Morgenland kamen, mir zu huldigen. In Kürze wird es ein soziales Stigma sein, ein Stück Plastik, das seinen Platz im Schrank neben dem Kassettenrecorder hat.
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