Der Büchermarkt ist ärmer geworden, und was aus den betroffenen Verlagen wird, ist ungewiss.
Estimated reading time: 3 min
Neue Typen im Fußball gibt es auch auf dem Platz: Das Alphatier stirbt aus, die sogenannte „Drecksau“ sowieso. Das wird immer wieder beklagt. Stichwort: Leitwolfsdebatte. Aber flache Hierarchien und die Abwesenheit von den Effenbergs und Co. ist doch eigentlich eine gute Entwicklung, oder?
Estimated reading time: 8 min
Ein wichtiges Thema also. Denn man muss sich ja klar machen, dass die angemessene Beteiligung von Frauen an Debatten nicht das Ende des Liedes ist, sondern der Anfang. Das heißt: Wenn wir Frauen genauso selbstverständlich sprechen hören, und genauso häufig, wie Männer, dann ist nicht das “Problem Gleichberechtigung” gelöst, sondern dann können die inhaltlichen Auseinandersetzungen überhaupt erstmal beginnen. Dann erst lägen die Themen auf dem Tisch.
Estimated reading time: 4 min
-
jolesch7 Großer Spaß.
Bei der Telekom jedenfalls haben die klugen unter den Führungskräften begonnen, um ihre Kolleginnen zu kämpfen - nicht zuletzt mit einem Bekenntnis zur Quote. „Entscheidend ist, wie schnell es uns gelingt, in Führungsgremien die kritische Masse an Frauen zu bekommen, um die Einsamkeitsperiode möglichst kurz zu halten“, sagt Maier. Dabei geht es dem Unternehmen nicht nur darum, den Brain Drain zu verhindern, der mit jeder Kündigung einhergeht. Es geht auch um die Veränderung von Unternehmenskulturen, die ohne diese Frauen nicht zu schaffen ist. Einfach sei das nicht, sagt Maier nicht[…]
Estimated reading time: 8 min
Die fünf jungen Freunde, an deren Rolle als Kanonenfutter das Tableau keinen Zweifel läßt, sind jedenfalls gymnasial reizende Identifikationsangebote mit jüdischen Freunden, die dann auch folgerichtig desertieren und sich für ihren guten Charakter an die Wand stellen lassen, und wenn die naiv führertreue, sympathische Lazarettschwester die jüdische Aushilfe denunziert, dann nur sehr schweren Herzens und um die fällige Wandlung zur Systemskeptikerin zu initiieren. Sie alle, einschließlich des intellektuellen Hesse-Fans, der zum Zyniker wird, bereitwillig Kinder erschießt und, statt di[…]
Estimated reading time: 3 min
Zwar wurden Angehörige einer an Swing und afroamerikanischer Kultur orientierten Jugendkultur, die so genannten „Swing-Heinis“ oder „Zazous“ tatsächlich verfolgt. Dies waren jedoch keine Massenphänomene, sondern Ausnahmen, die auf wenige Großstädte beschränkt blieben, vor allem auf Hamburg. Das Swing-Tanzen selbst war nach bisherigem Kenntnisstand nie offiziell offiziell auf Reichsebene verboten worden, allerdings nicht, weil man es für harmlos befand, sondern weil es reichsweit offenbar kaum praktiziert wurde. Genau das impliziert aber das gefälschte Schild: Die Notwendigkeit,[…]
Estimated reading time: 6 min
Well, so—how was it, in all?” I asked him, just as we were about to part ways and give one another an awkward farewell hug. He understood me. “Life, you mean?” “Yeah, you know… life,” I said, with embarrassed chuckling. “What did you think of it?” “It was O.K. Good. Better than one might have expected,” he said, pensively. “I can’t complain. How was it for you?” “Interesting,” I said. “Yeah, definitely. Pretty interesting. I wouldn’t know what else to say about it. I, too, can’t complain—and it would be pointless to complain, too, because … well, w[…]
Estimated reading time: 6 min
Recited from Anke Gröner
Trotzdem: Viele der obigen Fragen sind schlicht empirischer Natur. Das müssten kluge Leute doch längst erforscht haben! Und solche Ergebnisse dürfen kein akademisches Geheimwissen bleiben. Es gibt ja auch Broschüren zu Empfängnisverhütung und Kariesprophylaxe. Und irgendwer – die Krankenkassen, das Familienministerium oder die Bundeszentrale für politische Bildung – müsste es doch hinbekommen, Frauen und Männern auch über sexuelle Gewalt zu informieren. Ambros Waibel hat kürzlich in der taz geschrieben, er vermisse einen gesellschaftlichen Masterplan gegen sexuelle Gewalt. Ja, w[…]
Estimated reading time: 3 min
Natürlich bin ich nicht der Einzige, der davon genervt ist. Wir sind aber eben eine nicht Sprüche klopfende, nicht Geschlechtsmerkmale kommentierende, kurz: eine schweigende Mehrheit. Und es spricht nicht für mich, dass mir das jetzt erst klar wird: Mein Stillschweigen muss anderen immer zustimmend erschienen sein.
Estimated reading time: 4 min
More