Facebook und der Schwanzhund
futurezone.atDas Geschäftsmodell von Facebook besteht nicht darin, eine neue soziale Öffentlichkeit zu schaffen, wie viele irrtümlich glauben. Der Raum, in dem die 800 Millionen Facebook-Nutzer sich bewegen, ist keine Öffentlichkeit – es ist der Verfügungsbereich von Privatunternehmen. Und die haben das Hausrecht, wie in einer Kneipe oder in einem Einkaufszentrum. Sie können mich rausschmeißen, wenn ihnen meine Nase nicht passt oder mich gar nicht erst reinlassen.
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Die allgewaltige Ablenkungsmaschine
futurezone.atFür die einen bedeutet das Serendipisieren unproduktive, vertrödelte Zeit. Für andere ist es ein Kraftschöpfen. Wenn man ein Haus baut, kann man anhand der verbauten Ziegel die Produktivität messen. Wir leben inzwischen aber in einer Wissensökonomie, in der sich erbrachte Qualität nicht mehr nach Wortanzahl oder Tastaturanschlägen pro Minute messen läßt. Es geht nicht mehr um die Zeit, die für etwas aufgewendet wird, sondern um die Qualität, die erreicht wird.
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Die Revolution der Zwerge
futurezone.atAls Bernhard von Chartres Ende des 10. Jahrhunderts das erste Mal den Begriff „modern“ verwendete, schrieb er dazu in einem Gleichnis: „Wir sind Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen. Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige – und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“
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Wordpress: "Bloggen ist lebendiger denn je"
futurezone.atEs gibt diese sehr kleine Film- und Musikindustrie, die versucht, das spannendste Medium, das die Welt jemals gesehen hat, zu zerstören. Es klingt blöd, das zu sagen, aber das Internet hat alles verändert. Jedes Mal, wenn die Freiheit dieses Netzes bedroht ist, wird es Widerstand geben.
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Das Internet kennt keinen Abschied
futurezone.atWer hier seinen elektronischen Freunden begegnet, grüßt nicht mehr, und man verabschiedet sich auch nicht mehr. Man tritt in den gemeinschaftlichen Neuigkeitenverlauf ein, der Stream oder Timeline heißt, nimmt ein bisschen teil und verschwindet dann wie Old Shatterhand wieder grußlos in die Prärie. Niemand nimmt einem das übel oder empfindet es als unhöflich. Es gibt einfach keine Verabschiedung mehr, denn alle sind nun immer da.
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Peter Glaser: "Auf ewig Dein" - bis übermorgen
futurezone.atHeute im Internet-Zeitalter werden Informationen, Marken und auch menschliche Beziehungen immer toleranter, man könnte auch sagen: opportunistischer. Sie geben scheinbar widersprüchlichen Bedürfnissen statt. Man kann nun farbige Tätowierungen auf seiner Haut anbringen, die einige Tage lang selbst Seife und Schweiß widerstehen, und sich dann doch wieder abwaschen lassen. "Auf ewig Dein" - bis übermorgen.
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Weitere Meldungen
futurezone.atIn ihrem Buch „Where Wizards Stay Up Late" über die Ursprünge des Internet schreibt die New York Times-Autorin Katie Hafner: „Amerikas Romanze mit den Highways hat auch nicht damit begonnen, dass jemand Straßen begradigt, asphaltiert und mit weißen Streifen in der Mitte bemalt hat. Sondern damit, dass einer auf den Trichter kam, seine Karre wie James Dean die Route 66 runterzufahren und das Radio laut aufzudrehen und eine gute Zeit zu haben."
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Der Moment der Vollendung
futurezone.atEr mag die Sachen, manchmal stellt er sich eine besonders hübsche Stehlampe eine Weile in die Wohnung. Irgendwann aber landet sie in seinem Geschäft und er verkauft sie. Neue Dinge kommen nach. Für ihn heißt sammeln, mit den Dingen in Berührung zu kommen und nicht unbedingt, sie behalten zu müssen. Was er sammelt, sind schöne Begegnungen mit schönen Dingen. Das, sagt er, lehrt uns auch das Internet.
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Peter Glaser: Die superkurzen Superhits
futurezone.atNach 18 Monaten Produktion brachte er vier Sekunden Sound ans Ziel.
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Start-ups: Kaum alternative Finanzierungen
futurezone.atGanz deutlich zeigt die Studie, dass es in Österreich kaum Alternativen in Bezug auf Start-up-Funding gibt. So sind etwa Dinge wie Crowdfunding oder Corporate Venturing so gut wie kein Thema. Zudem werden wenig Zeit und wenig Ressourcen investiert, um den Unternehmergeist zu fördern und unternehmerische Bildung voranzutreiben.
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Der große Roboter-Bluff
futurezone.atMaschinen sind unkomplizierter als Menschen Die spezielle Neigung zu menschenähnlichen Robotern hat in Japan auch damit zu tun, dass die japanische Höflichkeit den Umgang mit realen Menschen manchmal so kompliziert macht, dass man ein maschinelles Gegenüber als entspannende Alternative ansieht. So baut man in Japan Roboter, die Klavier und Geige spielen, Marathons laufen und Hochzeitszeremonien abhalten – aber keine, die bei der Eindämmung der Lebensgefahren helfen, die von einem Nuklearunfall ausgehen.
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