Klar, wenn ich eine Gartenschau besichtige, dann will ich in erster Linie etwas übers Urheberrecht erfahren, und das am Besten so, dass ausschließlich die Position der Rechteverwerter dargestellt wird. Wobei, kurz zuvor wurde gentechnisch manipulierte Baumwolle vollkommen unkritisch als ökologisches wie ökonomisches Ei des Kolumbus angepriesen, da muss man schon dankbar sein, wenn es bei der vollkommen unmotivierten Beatles-Schau in erster Linie wirr und nur ein bisschen manipulativ zugeht, oder?
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Die fünfhundert größten transnationalen Konzerne haben voriges Jahr 52,8 Prozent des Weltbruttosozialproduktes kontrolliert. Die haben eine Macht, wie kein König oder Kaiser sie je genossen hat. Wir leben unter der Weltdiktatur des globalisierten Finanzkapitals. Die Oligarchen scheffeln Reichtum, während sich in der dritten Welt die Leichenberge türmen. Das ist eine kannibalische Weltordnung, die müssen wir brechen.
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Nur mal so als Tipp, aus dem Internet, von einem Familienvater, der es sich leisten kann die Gartenschau zu besuchen, es aber nicht macht, da die Familie nicht über 100 € für einen Nachmittag ausgeben wird um Pflanzen anzuschauen, etwas zu essen und einen oder zwei der fünf Spielplätze zu besuchen. Macht sofort ein Familienticket für maximal 25 €, sonst wird das nix.
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maximilian buddenbohm recommended Was vom Pferdefleischskandal übrig bleibt from supermarktblog.com:
Jeder zweite Kunde würde für sein Tiefkühlgericht also keinen Cent zusätzlich auszugeben, um Pferdeüberraschungen (oder ähnliches) zu vermeiden. Die Händler sollen auch so dafür garantieren, dass das von ihnen verkaufte Fertigessen in Ordnung ist.
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Wenn das die Stimme meiner Generation ist, will ich Rentner sein. Oder tot.
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Recited from Jens Wildner
also diese Zwischengefühle, für die bisher niemand Worte fand, die nicht wichtig genug waren für Romane und zu wichtig, um sie einfach zu verschweigen und zu groß für 140 Zeichen. Es ging nie darum, sozial zu sein, seit wann überhaupt ist Textproduktion sozial, es ist das asozialste, was es gibt, Kunst, so ein großes Wort, aber egal: also Kunst ist immer sauasozial, weil da einer allein dahockt und auf Tasten tippt und um ihn herum ist nichts als Nacht und vielleicht was zu trinken und er redet mit sich selbst und alle anderen reden auch mit sich selbst und das ist überhaupt nicht trau[…]
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Recited from Andreas Wolf
Recited from zahnwart
Bücher wegen ihres Inhalts einstampfen lassen. Liebe Buchhändler, ihr merkt es selbst.
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Recited from kiki
Recited from Isabel Bogdan
„Möchtest Du Schokolade, oder eine Mandarine?“ fragte ich ihn. Er nickte.
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Recited from Isabel Bogdan
Die Zeit ist stehen geblieben, in dem Moment, wo mein Großvater um sein Leben Klavier spielte, ein Gelegenheitsbarpianist und verletzter Offizier in fremder Kleidung, Vater von drei Kindern, um ihn herum das zertrümmerte Budapest und sechs russische Offiziere, sturzbesoffen und von Heimweh geplagt, in Kriegsgefangenen – Sammellaune. Ich kann Klavier spielen, sagte er ihnen, weil er einen verlassenen Flügel sah, auch russisch? – wollten die wissen und er spielte russische Lieder die ganze Nacht und den ganzen Morgen, so lange, bis sie ihn gehen ließen.
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Insofern kann ich das Gerede über die Rollen von Männern und Frauen nicht mehr hören. Wir alle haben unser Päckchen zu tragen und manchmal einfach keinen Bock mehr um 19 50 zwei kleinen Kindern die Zähne zu putzen. Nur weil ich eine Frau bin, mache ich das nicht lieber. Und wenn ein Mann diese Arbeit übernimmt, ist er kein Weichei.
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Jens Wildner Hahaha. Aber mal im Ernst, man liest ja nix gutes über diese IGS in HH zur Zeit.
maximilian buddenbohm Man kriegt fast Lust, aus Trotz hinzugehen.