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  1. Andreas Spiegler

    Andreas Spiegler Es. Geht. Alles. Viel. Zu. Schnell.

    June 18, 2012
  2. Luca Hammer

    Luca Hammer Zu schnell ist das neue zu viel?

    June 19, 2012
  3. Andreas Spiegler

    Andreas Spiegler denke, das ist voneinander abhängig. Es werden zu schnell, zu viele kleine Happen verbreitet. Das sorgt für zu viele Informationen... Und zu wenig Wissen.

    June 19, 2012
  4. Luca Hammer

    Luca Hammer Ich sehe den Sinn bei Instapaper, aber eine Datenbankabfrage absichtlich verzögern, erinnert mich mehr an Lagerfeuer statt Induktionsherd.

    Der gesamte Text wirkt auf mich als würde man eine kleine, hübsche Idee (control your dopamin addiction) zwanghaft aufblasen.

    June 19, 2012
  5. Andreas Spiegler

    Andreas Spiegler es hat seinen Charme... Ich mochte Summify sehr, da es mir immer zu einer bestimmten zeit Infos brachte. Musste vor kurzem auch daran denken, als man sich noch auf den Versand der aktuellen Gamestar freute. Auf die Artikel, Berichte, etc. zu einem festen Datum.

    Diese Ruhe, Routine und Vorfreude geht heute verloren.

    June 19, 2012
  6. Luca Hammer

    Luca Hammer Worin besteht der Charme von künstlichen Einschränkungen? Ich schaue zweimal täglich in meinen Reader (-Prokrastination) und freue mich über die Artikel. Ich freue mich auch darüber, dass ich den Twitterstream nebenher laufen lassen kann und ständig neues herunterfließt.

    Ist Routine und Ruhe nicht etwas, wofür mich sich entscheiden sollte? Die Vorfreude entsteht aus dieser Entscheidung.

    Die Schwierigkeit ist die Willenskraft. Das ist es jedoch auch beim Fast Food. Die Verlockung sofort etwas etwas zu bekommen, der nächste Dopaminausstoß nur wenige Sekunden entfernt. Aber wir entscheiden uns dagegen, weil wir inzwischen wissen, dass uns kochen und essen mit Genuss mehr Freude bereitet.

    Künstliche Limitation entspräche dem Leben in der Einöde, wo es die Versuchung gar nicht gibt. Man kann es sich dementsprechend auch nicht einmal gönnen, nicht zu kochen, sondern sich um drei in der Früh Pommes zu holen.

    Sollen wir Fahrräder abschaffen, weil zu Fuß gehen mehr Ruhe und Routine mitbringt? Wasserleitungen nur zweimal täglich aufdrehen, wegen der Vorfreude und Routine Wasser zu holen?

    Manchmal entsteht die Vorfreude durch den Verzicht. Ich plädiere für ein Stärken des Willens statt einer Einschränkung durch andere.

    June 19, 2012 | 1
  7. Andreas Spiegler

    Andreas Spiegler bei dieser "Bewegung" geht es nicht darum, diese Dinge zu verbieten oder abzuschaffen. So verstehe ich das jedenfalls nicht. Es geht um Alternativen. Werkzeuge, die mir bei dieser Entschleunigung helfen. Bei der kontrollierten Aufnahme von Inhalten.

    Jeder sollte selbst entscheiden, was er sich wünscht. Ich hatte lange den Twitterstream laufen, aber mich persönlich stört es. Jeder ist anders, weshalb es verschiedene Ansichten gibt. Würde nicht sagen, dass das Slow Web das bessere Web ist.

    Wenn ich das Unread-Symbol sehe und es nicht schaffe zu ignorieren, dann sind solche Dienste sicher toll. Andere genießen die verstreute Informationsaufnahme. Deshalb hat meiner Meinung nach alles eine Daseinsberechtigung.

    June 19, 2012
  8. Luca Hammer

    Luca Hammer Das wäre wohl das Choice Movement, wo ich voll dahinter stünde. Aber im Artikel wurde mir zu stark gegen das “Fast Web” geschrieben, als dass ich es schön fände. Und wie gesagt die unterschiedlichen Punkte unfundiert.

    June 19, 2012

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