Protestbewegungen sehe ich eher kritisch, denn häufig geht es dabei schlicht um ein Wegdelegieren. Letztlich ist der Gedanke, immer nur die anderen müssten sich ändern, nur ein Ausweichen vor der eigenen Verantwortung. Dann ist wieder die Politik gefragt, und wenn die Parlamentarier dann tatsächlich etwas unternehmen, dann wähle ich sie nicht mehr ... Viele Protestbewegungen scheinen sich darüber hinweg zu mogeln, dass einem nennenswerten Teil der Bevölkerung (noch) die Bereitschaft fehlt, sich wirklich persönlich für Veränderungen einzusetzen. Gegen etwas zu sein, ist zu wenig.
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