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pavel “ich bin ein bürgertumsdarsteller und ihr nicht. deswegen hasse ich euch."
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Sebastian Rang Gefällt mir gut:-)
Berlin lebt in einem ständigen Zustand der Insolvenzverschleppung, Jahr für Jahr alimentiert durch die reicheren Bundesländer, deren Vermögen und Leistungsfähigkeit als spießig verachtet wird, wie Seemann in einem Beitrag „vom kulturellen Wertegefüge unserer leistungsorientierten und in protestantischer Arbeitsethik ertränkten Gesellschaft“ spricht. Der Rest des Landes wird als altbacken abgetan, aber man erwartet gleichzeitig die Tributzahlung für seine quirlige Metropole.
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Matthias Planitzer Rainer Meyer so eloquent und scharfsinnig wie eh und je.
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Oliver Kramer Digitale Bohème ...
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Christian Helms (Kein Einzelfall.) Gedanken zum BGE.
Mit so einem BGE kann man es lange in Berlin aushalten, Jahre, Jahrzehnte, es gibt immer die Chance, Germany’s next Lobo, Ponader oder Samwer zu werden und in einer Talkshow zu sitzen, und das alles in Freiheit, ohne Leistungsdruck und Angst. Tausend Euro kostet die Angstfreiheit im Monat, oder man lässt sich zum Autotest oder Hotelbloggen einladen. Irgendwann kommt vielleicht ein Verlag und zahlt, weil er glaubt, das Geschnatter im Netz sei die Jugend von heute.
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Ti Leo Naja. Da hatte ich jetzt doch mehr erwartet als so einen unfundierten, angesäuerten Rundumschlag ohne Substanz.
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Sebastian Semmler geht ja ganz schön verklemmt in anderen Städten ab…
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cs115 #faz.net #DigitaleBohème #Piratenpartei #BGE
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vollmer Der Funke Wahrheit, zum Thema BGE (Bedingungsloses Grundeinkommen).
Nehmen wir Sascha Lobo. Lobo wollte nach seinen Pleiten in der New Economy einen Blogwerbevermarkter aufziehen, um so die deutsche Bloglandschaft zu professionalisieren. Das funktionierte so gut wie die Berliner S-Bahnen. Er versuchte es mit Büchern, die unter anderem Second Life als Geschäftsmodell vorstellten. Es kam ein Roman über seine Erlebnisse in der New Economy, den man gegenüber Rowohlt-Mitarbeitern nur ansprechen sollte, wenn man seelisch grausam sein will. Trotzdem tingelt Lobo weiterhin über Kongresse und erklärt den Zuhörern ihre Rückschrittlichkeit angesichts der digitale[…]
Außerdem hält sich hartnäckig das Gerücht, Berlin sei die Stadt, in der man kreativ noch etwas in Deutschland bewegen könne. Blogs. Podcasts. Twitter. Websites. Labels. Platten. Buchverlage. Start-ups. Medien. Jeder kennt jemanden, der etwas aufgezogen hat. Sogar Suhrkamp ging nach Berlin.
Tausend Euro netto brauche man auch in Berlin im Monat zum Überleben, erfährt man aus den Erklärungen, und mag das auch wenig sein: Irgendwie müssen sie eingetrieben werden, sei es beim Staat, bei Auftraggebern, den Eltern oder Freunden. Im Wiki von Christian Heller, einem weiteren Internetvordenker, kann man sich auf den Cent genau ein Bild davon machen, wie lange ein junger Mensch nur von Billigschokolade, Chicken-Döner und Fertigsuppen leben kann. Sollte einmal mehr Geld hereinkommen, ist der Moment da, um sich neue Produkte von Apple zu kaufen und die Selbstbescherung bei Twitter zu v[…]
Egal, ob Berliner Flughafen oder Landesbankskandal, ob S-Bahn, kostenlose Kitas oder die Unfähigkeit, im Winter die Straßen befahrbar zu halten: Berlin lebt in einem ständigen Zustand der Insolvenzverschleppung, Jahr für Jahr alimentiert durch die reicheren Bundesländer, deren Vermögen und Leistungsfähigkeit als spießig verachtet wird, wie Seemann in einem Beitrag „vom kulturellen Wertegefüge unserer leistungsorientierten und in protestantischer Arbeitsethik ertränkten Gesellschaft“ spricht. Der Rest des Landes wird als altbacken abgetan, aber man erwartet gleichzeitig die Tribut[…]
Sebastian Baumer Oha. Harter linker Haken von Don Alphonso.
Ti Leo "Linker" Haken ja nun eher nicht.
kiki Da hat aber einer eine Menge Frust zu bewältigen. Nicht, daß er grundsätzlich unrecht hätte, inhaltlich bin ich ganz bei ihm, aber stillos ist es trotzdem.
pavel Kommt man eigentlich als Kunsthistoriker durchs Studium, ohne je Bourdieu gelesen zu haben?