Sie werden für unter zwei Euro das Pfund verkauft. Doch die Erdbeeren aus Spanien, die derzeit Supermärkten angeboten werden, sind eigentlich unbezahlbar. Sie kommen aus Südspanien und sind häufig mithilfe illegal gebohrter Brunnen produziert worden. Dabei leidet Südspanien schon lange unter Wassermangel. Das liegt am heißen Klima, vor allem aber an der legalen und illegalen Bewässerung von Erdbeerfeldern.
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Seit den achtziger Jahren wird das Problem der illegalen Brunnen in Südspanien bereits öffentlich diskutiert. Doch passiert ist wenig, kritisiert die Umweltstiftung WWF, die gerade eine neue Studie zum Thema veröffentlicht hat. Insgesamt gibt es in Spanien rund eine halbe Million illegal gebohrter Brunnen; sie sind ziemlich gut dokumentiert. Die örtlichen Behörden wissen relativ genau, dass etwa die Hälfte der Bauern nicht für die Bewässerung der Erdbeerfelder bezahlt.
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