Wir führen eine Scheindebatte, wenn wir über das Urheberrecht reden. Wir müssen über Geld reden. Über ein tiefes Missverständnis darüber, was eine Marktwirtschaft ausmacht. Eine Marktwirtschaft floriert nämlich nicht dann, wenn rohe Kräfte sinnlos walten, sondern dann, wenn die Teilnehmer leben können.
Wir führen eine Scheindebatte, wenn wir über das Urheberrecht reden. Wir müssen über Geld reden. Über ein tiefes Missverständnis darüber, was eine Marktwirtschaft ausmacht. Eine Marktwirtschaft floriert nämlich nicht dann, wenn rohe Kräfte sinnlos walten, sondern dann, wenn die Teilnehmer leben können.
Selbst die Auftraggeber in den Medien, die es ja eigentlich besser wissen müssten, finden es immer etwas seltsam, wenn man Geld für seine Arbeit verlangt oder gar nachverhandelt. Hat man denn nicht Mitteilungsdrang? Schaffensverlangen? Will man sich für den Spaß, den man hat, denn wirklich noch bezahlen lassen?
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klyonrad #urheberrecht #urheberrechtsdebatte
Wir führen eine Scheindebatte, wenn wir über das Urheberrecht reden. Wir müssen über Geld reden. Über ein tiefes Missverständnis darüber, was eine Marktwirtschaft ausmacht. Eine Marktwirtschaft floriert nämlich nicht dann, wenn rohe Kräfte sinnlos walten, sondern dann, wenn die Teilnehmer leben können.
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bosch Malte Welding schreibt in der FAZ über das, was in der Urheberrechtsdebatte falsch läuft.
Man kann also nicht nur leben vom Schreiben, man kann sogar sehr gut davon leben - wenn man es nicht gerade selbst praktiziert. Halten wir also noch einmal fest: Bei „Spreeblick“ haben wir unsere Texte frei zur Verfügung gestellt, jeder hätte sie unter Verweis auf uns in seinen Blog stellen, verändern, bearbeiten, verhackstücken können. Unser Problem war kein zu schwaches Urheberrecht, unser Problem war eine zu schwache Aufmerksamkeit. Bei Piper dasselbe in Grün: Kein Mensch hat natürlich mein Buch (erst das zweite ist auch als E-Book erschienen) in einen Scanner gelegt und ins N[…]
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olegeorggraf und "Künstler müssen eines: wissen, von wem sie Geld bekommen können. Und es von demjenigen fordern. Schnell sein. Mischkalkulationen anstellen. Solidarisch sein. Materialistisch sein. Und nicht: Geisterdebatten führen."
Unser Problem war kein zu schwaches Urheberrecht, unser Problem war eine zu schwache Aufmerksamkeit.
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Marcel Schneuer Ein Recht entspannter Artikel über die Urheberechtsdebatte.
Wir führen eine Scheindebatte, wenn wir über das Urheberrecht reden. Wir müssen über Geld reden. Über ein tiefes Missverständnis darüber, was eine Marktwirtschaft ausmacht. Eine Marktwirtschaft floriert nämlich nicht dann, wenn rohe Kräfte sinnlos walten, sondern dann, wenn die Teilnehmer leben können.
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kathrin weßling Danke Malte Welding für den bisher meiner Meinung nach wichtigsten Beitrag zu dieser Debatte.
Wir führen eine Scheindebatte, wenn wir über das Urheberrecht reden. Wir müssen über Geld reden. Über ein tiefes Missverständnis darüber, was eine Marktwirtschaft ausmacht. Eine Marktwirtschaft floriert nämlich nicht dann, wenn rohe Kräfte sinnlos walten, sondern dann, wenn die Teilnehmer leben können.
Wir führen eine Scheindebatte, wenn wir über das Urheberrecht reden. Wir müssen über Geld reden.
Im Ersten Weltkrieg starben die Menschen so zahlreich an der Spanischen Grippe, weil sie sowieso schon geschwächt waren. Die wenigen Downloads, die den deutschen Buchmarkt betreffen, raffen naturgemäß die hinweg, die sowieso nur gerade eben vom Schreiben leben können. Ein paar tausend weniger gekaufte Exemplare der Piper-Autorin Charlotte Roche tun Roche nicht weh, aber die Querfinanzierung auflagenschwächerer Autoren gerät ins Wanken.
Es ist eine merkwürdige Lage: Kaum ein Autor kann vom Bücherschreiben allein leben, die Verlage rechnen mit spitzester Feder, was jedoch nicht zu mehr Vorsicht, sondern, im Gegenteil, zu mehr Ausschuss führt: Sie veranstalten mit ihren Taschenbüchern ein Spermienrennen, sie schicken einen lieben Gruß hinterher und schauen, wer schwimmen kann.
Dachte man lange Zeit, das Internet sei die Domäne des Long Tail, hat es sich als noch gewaltigerer Monopolisierer herausgestellt als die herkömmlichen Massenmedien. Erfolgreiche deutsche Bands bringen es auf Youtube im Schnitt auf weniger Klicks als die duschende Nachbarskatze.
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