Die Behauptung, das Internet sei Schuld, dass es Künstlern finanziell schlecht gehe, wäre dasselbe wie im Jahr 18hundertundeinpaargequetschte zu sagen, der Dichtkunst gehe es schlecht und schuld sei die Demokratie. Es gibt natürlich auch in allen erwähnten Konzernen einen Haufen von Angestellten, die großartige Arbeit verrichten, und die sich jetzt sorgen müssen (und was man auch nicht abtun sollte mit einem “Niemand hat Verkäuferinnen bei Hugendubel eine Geldverdiengarantie gegeben”). Aber auch deren Unterbezahlung hat nicht Rüdiger aus Braunschweig verursacht. (Klarstellung: […]
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Also: Ich stelle hiermit die These auf, dass das bisherige Finanzierungsmodell der Urheber ins Wanken geraten ist, so wie das Finanzierungsmodell der Hofmaler durch das Verschwinden der Höfe ins Wanken geraten ist. Ich stelle darüber hinaus die Nebenthese auf, dass das bisherige Finanzierungsmodell nicht am Internet scheitert, sondern daran, dass eben verdammt nochmal selbst in einer Zeit, in der alle an der Herstellung und Verteilung der Kunst Beteiligten sehr, sehr reich wurden, der Künstler selber nur in seltenen Fällen davon leben konnte, so dass nun, in weniger fetteren Jahren, die K[…]
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Andreas Dantz Kurzweiliges zum langweiligen Thema.
Ich stelle darüber hinaus die Nebenthese auf, dass das bisherige Finanzierungsmodell nicht am Internet scheitert, sondern daran, dass eben verdammt nochmal selbst in einer Zeit, in der alle an der Herstellung und Verteilung der Kunst Beteiligten sehr, sehr reich wurden, der Künstler selber nur in seltenen Fällen davon leben konnte, so dass nun, in weniger fetteren Jahren, die Künstler eben tun, was sie ja sowieso am besten tun sollen: hungern.
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bosch Malte Welding über Geschäftsmodelle für Künstler.
Die Behauptung, das Internet sei Schuld, dass es Künstlern finanziell schlecht gehe, wäre dasselbe wie im Jahr 18hundertundeinpaargequetschte zu sagen, der Dichtkunst gehe es schlecht und schuld sei die Demokratie. Es gibt natürlich auch in allen erwähnten Konzernen einen Haufen von Angestellten, die großartige Arbeit verrichten, und die sich jetzt sorgen müssen (und was man auch nicht abtun sollte mit einem “Niemand hat Verkäuferinnen bei Hugendubel eine Geldverdiengarantie gegeben”). Aber auch deren Unterbezahlung hat nicht Rüdiger aus Braunschweig verursacht. (Klarstellung: […]
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olegeorggraf historisch informierte urheberrechtsbetrachtung
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luebue Malte Welding stellt in der hysterischen Diskussion der Tatorter und Regeners die richtigen Fragen.
Ich stelle darüber hinaus die Nebenthese auf, dass das bisherige Finanzierungsmodell nicht am Internet scheitert, sondern daran, dass eben verdammt nochmal selbst in einer Zeit, in der alle an der Herstellung und Verteilung der Kunst Beteiligten sehr, sehr reich wurden, der Künstler selber nur in seltenen Fällen davon leben konnte, so dass nun, in weniger fetteren Jahren, die Künstler eben tun, was sie ja sowieso am besten tun sollen: hungern.
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nhenz Malte Welding äußert sich aus der Sicht der Betroffenen.
Wir Urheber bekommen momentan Geld für unsere Schöpfungen, weil es diese sehr reichen Familien gibt. Und die katholische Kirche. So wie Michelangelo Geld für seine Schöpfungen bekam, weil es die Renaissancefürsten gab. Und die katholische Kirche. Nun: Seit es beinahe überall (in Europa) Demokratien gibt, gibt es kaum noch Renaissancefürsten, an deren Hof man leben kann. Aber es gibt noch Maler, Bildhauer und Architekten.
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Der Verlust von Geld tut natürlich reichen Menschen mehr weh als armen. Sie haben Geld mehr lieb.
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Der Verlust von Geld tut natürlich reichen Menschen mehr weh als armen. Sie haben Geld mehr lieb.
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