Doch allein zu fordern, dass die Daten jedem zugänglich sein müssen, verbessert die Lage noch nicht entscheidend. Twitter hat eine Vereinbarung mit der größten Bibliothek der Welt, der Library of Congress in Washington, die alle öffentlichen Tweets seit 2006 erhält. Damit lässt sich jedoch praktisch wenig anfangen: Die Verarbeitungs- und Speicherkapazitäten, um aus den enormen Datenmengen Wissen zu extrahieren, das Macht bedeutet, sind derzeit nur Unternehmen und Staaten zugänglich.
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Normalerweise können Twitter-Nutzer die „Tweets“ genannten Kurznachrichten nur für den Zeitraum von einer Woche durchsuchen. Die britische Firma Datasift darf nun nicht nur wie bisher den aktuellen Datenstrom aus allen Tweets, sondern auch gegen eine monatliche Gebühr den Zugriff auf das gesamte Twitter-Archiv seit Januar 2010 vermarkten.
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Das weltweite Geschnatter eignet sich für mannigfaltige Analysen von Linguisten, Ethnographen, Soziologen oder Politologen. Niemals zuvor in der Geschichte der Menschheit wurde das ganz private oder das kollektive Denken und Fühlen, aber auch Kommunikationsmuster des Alltäglichen, Banalen so umfangreich aufgezeichnet, nie war es in dieser Weise zugänglich, sortier- und analysierbar.
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Nico Rößel hmmm bin mir nicht sicher wie ich das finde...